Die Idee zu 'Dämonenstern' kam mir durch das Buch 'Die verborgene Wirklichkeit' von Brian Greene - auch wenn keiner meiner ehemaligen Physiklehrer glauben wird, dass ich tatsächlich ein Buch über Paralleluniversen und die Gesetze des Kosmos gelesen habe! Doch, habe ich, ganz ehrlich.

Paralleluniversen sind (bisher) reine Theorie, deren Existenz sich, wie Brian Greene sehr unterhaltsam zeigt, auf verschiedenste Art und Weise zwar herleiten lässt, aber (noch?) nicht belegbar ist. 

Es gibt natürlich bereits zig Romane über Reisen in Paralleluniversen, aber mich reizte dieses Gedankenspiel: Was passiert, wenn die Menschheit Ziel eines solchen Besuchs ist? Was, wenn die Reisen zu einer Zeit stattgefunden haben, in denen sich die Menschheit das Universum oder gar Paralleluniversen nicht erklären konnten?

So entstanden die Nyxaner, ein Volk, das sich Parallelerden einst untertan machte, von den Menschen als Dämonen angesehen. Und auf das die moderne Menschheit bei ihren Erforschungen einer Parallelwelt trifft. 

Die Landschaften

Ein Planet mit einem einzigen (Riesen-)Kontinent. Mit fruchtbarem Land in den Küstengebieten und gigantischen Trockengebieten und Wüsten im Landesinnern. Die Zoelwüste habe ich nach dem Vorbild des Grand Canyons entwickelt: Felswüsten und -schluchten, Sand und Stürme. Ein Gebiet, in dem sich Lissa und Alocas ohne Probleme vor den Angreifern des Basiscamps verstecken könnten, wären da nicht die Kankajäger .... Foto: Ricardo Reitmeyer (depositphotos.com).   

Lissas und Rios Seitental und der Teich, von dem Rio nicht mehr wegzubekommen ist: Dieses Foto aus der Negevwüste hat mich zum dem Schauplatz inspiriert. Allerdings ist meine Version des Tals weniger karg, denn ich wollte schon, dass die Biologen einige Pflanzen und Tiere zu entdecken haben :). Foto: Avraham Kushnirov (depositphotos.com).

Und wie sieht das fruchtbare Land auf Nyx aus? Schwarzes Lavagestein ist Zeugnis der Supervulkanausbrüche, die das Klima drastisch verändert haben. Die Nyxaner sahen sich deshalb gezwungen, ihre Städte unterirdisch anzulegen. Die Na Pali Coast auf Kauai, Hawaii lieferte das Vorbild für die Klippen, in die Sakalla gebaut ist. Foto: MonkeyBusiness LLC (depositphotos.com).

 

 

Unterirdische Städte gibt es nicht nur in Paralleluniversen, sondern auch bei uns. Die Idee bekam ich durch die Höhlenstadt Vardzia in Georgien, nach deren Vorbild Sakalla von mir angelegt wurde. Dieses Bild lieferte die Grundlage für die 'Aussichtswaben', von denen aus die Einwohner Sakallas aufs Meer blicken können – sie sind zwar Dämonen, aber keine lichtscheuen Vampire! Foto: Stanislaw Gruszczynski (depositphotos.com).