1968 in Ostwestfalen geboren, lebe ich nach langen Aufenthalten in den USA, England, Schweden und Luxemburg heute in Frankfurt am Main.

S.C. Keidner ist ein Pseudonym, das ich für meine Veröffentlichungen im Fantasy-Genre nutze.

 

Warum schreibst du?

Es macht mir Spaß! Ich liebe es, meinen Gedanken und Gefühlen schriftlich Ausdruck zu verleihen und dabei mit Sprache zu spielen.

 

Woher kommen deine Ideen?

Aus Momenten des täglichen Lebens und meistens, wenn ich unterwegs bin. Es kann eine Zufallsbegegnung oder eine Szene auf der Straße oder ein Gebäude sein, die den Funken eines neuen Romans in sich tragen. So entstanden die Bildvagabunden an einem Wintertag im Städel Museum in Frankfurt. Ich betrachtete das Gemälde einer sommerlichen Wiese und wünschte mir, ich könnte dem Schnee draußen entkommen, indem ich in dieses Bild, in den Sommer, eintauchte. Oder die Idee zu "Unvergängliches Blut", die mir in einer einsam gelegenen Burgruine in den Bergen kam. Die verfallenen Mauern waren mit Efeu überwachsen, der Wind pfiff durch Fensterhöhlen - fehlten nur die Vampire. Wenn es sie hier tatsächlich gäbe, dachte ich, dann wäre es wohl besser, hätte ich für Vampire tödliches Blut. Die Ewigen waren geboren.

  

Das Leben vor dem Autorendasein?

Ich habe lange Zeit als Produktentwicklerin und Projektmanagerin in  Luxemburg, England und Deutschland gearbeitet. Es war eine spannende Zeit! Viele der Eindrücke, die ich in dieser Zeit sammeln konnte, finden sich in meinen Geschichten wieder.

 

Das Autorenleben ist doch bestimmt aufregend, oder?

Nein, wenn es darum geht, eine Geschichte zu Papier zu bringen. Da sitzt man monatelang in seiner (mehr oder weniger) stillen Kammer und macht nichts anderes als zu schreiben. Wer das nicht kann, sollte besser nicht Autor werden. Angeblich gibt es  Autoren, die in Cafés schreiben, aber das würde bei mir nicht funktionieren.

Ja, wenn man das Buch endlich in den Vertrieb gegeben hat und Leserfeedback bekommt - darauf warte ich immer sehr gespannt und kann mich über mangelnde Aufregung nicht beklagen!

 

Frühstück, Mittagessen, Abendessen an drei verschiedenen Orten der Welt - welche wären das?

Ein typisch englisches Frühstück in London (mit Toast, Bohnen, Tomaten, Spiegeleiern, Speck, Pilzen, ...). Mittagessen in der Provence, am liebsten in einem Café, aus dem man das Leben auf der Straße beobachten kann. Abendessen in einem Restaurant in New York City - natürlich mit Aussicht auf die nächtliche Skyline!